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NOCH EINMAL: UNSERE NEUE ORGEL
Nachdem die Arbeit der Orgelbauer abgeschlossen, unsere Orgel festlich eingeweiht und offiziell durch den Orgelsachverständigen „abgenommen“ ist (übrigens mit einer sehr guten Beurteilung), bekommt sie in dieser Woche noch den Schlussanstrich. Dann wird sie auch optisch noch mehr strahlen. Danach werden die Bänke unter der Orgelempore wieder eingebaut. Sie müssen wegen der Verkleidung der hinteren Stützen der Orgelempore um einige Zentimeter gekürzt werden. Erwin Luginsland hat sich bereit erklärt, diese Arbeiten zu koordinieren.
Vor dem Aufbau der Orgel haben Rudi Janke, Hans Chmel, Reinhold Heske und Willi Tomtschko die Bänke auf der ganzen Länge der Südseite ausgebaut und soweit möglich schon wieder eingebaut; sie haben auch auf der Empore den neuen Zugang zur Orgel vorbereitet und durch Umstellung der Bänke Platz fürs Musizieren geschaffen. Heide Kauffmann hat die jetzt zu langen Bankpolster umgeändert. Ihnen allen herzlichen Dank!
Im Auftrag des Kirchengemeinderats:
Pfarrer Martin Süßer
STRAHLENDER AUFTAKT: RÜCKBLICK AUF DIE EINWEIHUNG DER ORGEL DER MARTINSKIRCHE
Am Samstag, 17. April, hörten wir stolz und glücklich zum ersten Mal die neue Orgel der Martinskirche im Einweihungskonzert. Bezirkskantor Sven-Oliver Rechner brachte sie für uns zum Klingen. Spätestens bei Mozarts Andante F-Dur schwebten die Konzertbesucher „auf Wolke 7“.
Hier ein paar technische Daten zur Orgel: Sie hat 690 Pfeifen in 12 Registern, verteilt auf zwei Manualwerke und das Pedalwerk. Die längste Pfeife ist ziemlich genau drei Meter lang, die kürzeste etwa vier Zentimeter. Etwas mehr als 100 Pfeifen sind aus Holz, die anderen aus Metall. Zwei Drittel der Pfeifen stammen aus unserer alten Orgel. Alt sind ebenfalls der Spieltisch mit den zwei Manualen und der Pedalklaviatur. Das Gebläse für die Windversorgung der Orgel ist auf dem Dachboden untergebracht. Es stammt ebenfalls aus der alten Orgel. Die Orgel wiegt insgesamt rund eine Tonne.
Herzlichen Dank dem Ex-Döffinger Sven-Oliver Rechner, der die klangliche Vielfalt unserer Orgel eindrucksvoll demonstriert hat! Am darauf folgenden Tag bestand die Orgel auch ihre gottesdienstliche Feuerprobe beim ersten Konfirmationsgottesdienst in einer übervollen Kirche.
Ganz herzlich danken wir allen, die mit dazu beigetragen haben, dass nun dieses schöne Orgelwerk unsere Kirche ziert. Es sind dies: Orgelbaumeister Michael Mauch (Schwäbisch Hall), Orgelbauer Tilman Trefz, Gregor Feld und Silas Mauch. Den Entwurf für die Umgestaltung der Empore und das Gehäuse der Orgel verdanken wir Architekt Aaron Werbick, Stuttgart. Den Kontakt hergestellt und die Entstehung der Orgel begleitet hat der Orgelsachverständige der Landeskirche, Professor Volker Lutz. Er wird die Orgel auch offiziell abnehmen.
Zu danken haben wir den Mitgliedern der „Projektgruppe Orgel“ des Kirchengemeinderats, die in vielen Sitzungen die jeweils notwendigen Schritte für den Kirchengemeinderat vorberaten und vorbereitet haben: Es waren Irmgard Wörner, Ruth Schmetzer, Andrea Schöttker, Magdalene Fritz, Ernst Lichtenberger und Peter Maier. Auch der Bauausschuss des Kirchengemeinderats war in der Endphase mit seinem Sachverstand gefragt. Viel Koordinierungsarbeit leistete unser Architekt Matthias Frank. Rudi Janke, Hans Chmel, Reinhold Heske und Willi Tomtschko haben die Bänke aus- und wieder eingebaut und auf der Empore den neuen Zugang zur Orgel vorbereitet.
Wir danken den Handwerkern Herbert Kienle, Matthias Wolff, Fa. Heinz Mornhinweg und Günther König für ihre gute Arbeit und ihre Bereitschaft, sich auf unseren engen Zeitplan einzulassen.
Frau Wörner, Frau Schmetzer und Familie Hassel haben die Orgelbauer während der etwa vier Wochen Bauzeit in der Kirche mit Kaffee und Süßem und Vesper versorgt. Zuletzt haben viele Frauen (und Männer) geholfen, die Spuren der Bauarbeiten in der Kirche zu beseitigen. Wir danken Familie Schmetzer, Familie Tomtschko, Frau Göbel, Frau Thellmann, Frau Ziegler, Frau Kauffmann, Frau Hüneburg, Frau Wörner. Auch beim Stehempfang haben viele zusammen geholfen.
Last but not least möchten wir von Herzen allen Spenderinnen und Spendern danken! 75. 000 Euro sind bereits zusammen! Die Orgel selbst kostet insgesamt rund 90.000 Euro. Dazu kommen jedoch Kosten für Anpassungsmaßnahmen an den Emporen, für den Anstrich der Orgel und etliche größere und kleinere Arbeiten rund um die Orgel zwischen zehn- und zwanzigtausend Euro. Wir danken und bitten weiter um Unterstützung zur endgültigen Finanzierung der Orgel!
Herzlich grüßt Sie im Namen des Kirchengemeinderates
Pfarrer Martin Süßer





