Worte der Hoffnung

Die aktuelle Lage rund um Corona kann Angst machen. Niemand von uns hat bisher so etwas erlebt. Doch Angst ist kein guter Ratgeber, denn Angst frisst unsere Seele auf. „Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5) Auch wenn keiner von uns die weiteren Entwicklungen überblicken kann, so haben wir als Christen Hoffnung. Hoffnung, dass Gott bei uns ist. Hoffnung, dass er uns durch die Krise begleiten wird. Hoffnung, dass er alles in seiner Hand hält. Darum wollen wir Ihnen Hoffnung machen und schenken Ihnen hier von Montag bis Samstag Worte der Hoffnung – am Sonntag sind Sie herzlich zum Gottesdienst zuhause eingeladen!

Samstag, den 4. April 2020

In den letzten Tagen sehe ich in der Natur viel Schönes. Aufblühende Pflanzen, den blauen Himmel und am vergangenen Samstag auch viele Menschen - wie schon lange nicht mehr - die die Sonne genossen.

Aber in den Ortschaften sind situationsbedingt nur wenige Menschen unterwegs, und ich habe mich gefragt: Wie geht es ihnen jetzt wohl in ihren Häusern und Wohnungen? Wie kommen die Familien miteinander zurecht? Wie geht es den Menschen, die ganz alleine in einer Wohnung leben?
Und was ist mit denjenigen, die neben Corona und den damit verbundenen Auswirkungen noch mit ganz anderen Krankheiten und Problemen zu kämpfen haben? Wie ist es, wenn die Angst vor dem Wegfall der Existenzgrundlage hinzukommt? Wie ist es dann mit dem Zusammenleben? Wie wird das Leben überhaupt weitergehen?

Ähnlich erging es auch schon den Menschen im Alten Testament. In 1. Mose 16 lesen wir von Abraham und Sarah, die lange kein Kind bekamen. Das war zu dieser Zeit eine für uns heute unvorstellbare Tragödie. Sie wichen auf den damals rechtlich legitimen, aber von Gott so nicht gewollten Weg aus und bestimmten Hagar, die Dienerin Sarahs, dazu, der Familie einen Nachkommen zu bringen. Das führte zu Streit. Der Streit wurde so heftig, dass Hagar schließlich in die Wüste floh. Aber das Weglaufen vor einem Problem bringt keine Lösung.

Ein Engel, durch den Gott selbst redete, fand Hagar und sprach sie an. Er versprach ihr einen Nachkommen. Hagar erwiderte darauf: „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16, 13). Sie erkannte: Gott ist ein persönlicher Gott, der sich um jeden einzelnen Menschen kümmert. Er wusste um die angespannte Situation in der Familie Abrahams. Und er weiß auch heute um unsere Situation; bei jedem Einzelnen. Er kennt auch die Zukunft und sorgt für die, die ihm vertrauen. Er macht es für jeden gut, auch wenn wir es uns anders vorgestellt haben.

Abraham und Sarah lernten: Wir können trotz unserer Fehler weiterleben. Hagar entdeckte: Gott geht mir bis in die Wüste nach. Er nimmt mich wahr, auch wenn kein Mensch um mich herum ist.
Wir können uns daran erinnern: Gott ist ein Gott, der mich sieht, der mich wahrnimmt, auch in dieser staatlich angeordneten sozialen Wüstensituation; in Einsamkeit wie auch in engem Zusammenwohnen; in Krankheit und in finanziellen Einbußen. Er sieht uns, auch dann, wenn wir – so wie Hagar – gar nicht nach ihm fragen und fliehen. Er hat uns schon von Ewigkeit an gesehen, denn er wollte, dass wir leben.

Morgen ist Sonntag. Vielleicht haben Sie sich vorgenommen, einen Spaziergang zu machen. Probieren Sie doch einfach mal aus, auf diesem Spaziergang immer wieder diese Worte zu sagen oder zu denken: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Oder beten Sie diese Worte, wenn in der kommenden Wochen Sorgen aufsteigen wollen. Direkt morgens beim Aufstehen. Und während des Tages. Immer wieder. Und achten Sie einmal darauf, ob sich durch diesen Blickwechsel etwas in ihrem Leben ändert. Morgen würden – unter normalen Umständen – auch Gottesdienste stattfinden. Nutzen Sie bis dahin die Möglichkeiten im Internet, TV oder Radio!

Ich wünsche Ihnen die Gewissheit: Bei Gott bin ich gesehen, er denkt an mich!
Ihre Gemeindediakonin Schwester Bettina Wolf

Freitag, den 3. April 2020

In Zeiten wie diesen, ist es schwer etwas Schönes zu finden. Zuerst ist Corona nur in China, aber dank der Globalisierung auch schnell in anderen Ländern. Es wird immer weiter von Person zu Person getragen und dann wird bekannt, dass es in Tirol ist. Viele haben sich durch Skifahren angesteckt. Daraufhin wurden Schulen und Kindergärten geschlossen und viele Geschäfte machten dich. Homeoffice ist angesagt. Viele jedoch haben größere Probleme, als gezwungen Urlaub nehmen zu müssen. Sie stehen vor einem Abgrund, denn Gaststätten und andere Einzelunternehmen mussten schließen, machen nun viel Verlust. Aber auch die Leute die ganz normales Klopapier oder Nudeln kaufen wollten, die jetzt vor leeren Regalen stehen, sind fassungslos. Zu allem Übel gibt es auch die Unvernünftigen, die die Corona Partys feiern, sich absichtlich anstecken und die Regierung zwangen Einschränkungen unserer Freiheit vorzunehmen.

Deshalb habe ich einen ganz besonderen Vers für Euch: „Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geit des Herrn ist, ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17) Und das ist wichtig, dass wir uns das jetzt vor Augen führen. Wir sitzen alle zuhause, uns fällt allmählich die Decke auf den Kopf und bei mir wird so langsam auch Netflix langweilig. Wir fühlen uns eingeschränkt, unserer Freiheit beraubt, doch das sind wir gar nicht. Wir sind frei, denn der Glaube zu Gott schenkt uns Mut und Hoffnung und vor allem Freiheit, denn der Herr ist immer da, er ist überall. Somit ist der Geist des Herrn auch bei uns. Solange wir an ihn glauben und die Hoffnung nicht aufgeben wird er immer bei uns sein und uns begleiten, somit ist um uns immer Freiheit.

Freiheit fängt im Herzen an und solange wir glauben und hoffen werden wir immer frei sein. Denn der Geist ist überall und immer da.

Mögen Sie den Tag heute und die folgenden in Freiheit durch Glauben genießen.
Ihre Jugendmitarbeiterin Annemarie Kajsa Salzgeber

Donnerstag, den 2. April 2020

„Liebes Tagebuch, heute war ein wirklich schöner Tag. Besonders gefreut habe ich mich über den herrlichen Sonnenschein und das Zwitschern der Vögel und …“

Kennen Sie solche Sätze? Haben Sie vielleicht früher selbst ein Tagebuch geführt? Oder machen Sie es sogar noch heute? Nun, auch ich habe ein Tagebuch. Naja, ich schreibe nicht täglich hinein, aber immer mal wieder notiere ich darin besondere Erlebnisse. Die schönen wie die schweren. Wenn ich in meinem Tagebuch blättere, dann stolpere ich regelmäßig über die guten Dinge, die ich alle schon erleben durfte. Aber irgendwie vergesse ich das Gute so leicht. Im Trubel des Alltags werden diese Momente einfach überlagert und durch die schlechten Nachrichten dieser Tag so schnell vergessen. Darum lese ich gerne in meinem Tagebuch. Denn so erinnere ich mich wieder an das Gute und vergesse es nicht, sondern bin dankbar dafür.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ So steht es in der Bibel in Psalm 103,2. Erinnern hilft, um dankbar zu sein und zu bleiben. Danken und denken liegen eng bei einander. Im Zurückdenken finde ich tausend Gründe um zu danken. Und im Danken denke ich auch an Gott. Denn das Gute in meinem Leben habe ich seinem Segen zu verdanken. Und auch im Schlechten habe ich schon so oft seine Hilfe erlebt. So finde ich eigentlich auf jeder Seite in meinem Tagebuch eine Erinnerung, für die ich Gott danken kann.

„Liebes Tagebuch, heute war ein wirklicher schöner Tag. Besonders gefreut habe ich mich über …“ Ja, wie würde Ihr Eintrag heute aussehen? Was würden Sie heute in Ihr Tagebuch schreiben? Welche drei Dinge haben Sie heute besonders gefreut? Wo haben Sie sich von Gott gesegnet gefühlt? Sagen Sie es ihm doch und auch Ihren Lieben! Denn mit dieser kleinen Übung fällt es uns vielleicht leichter in dieser schweren Zeit dankbar zu sein und zu bleiben.

Mögen Sie heute drei Gründe erleben, für die Sie Gott dankbar sein können!
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Mittwoch, den 1. April 2020

Singen hilft. Wissenschaftliche Studien sind sich einig: Singen macht glücklich und gesund. Singen hilft gegen Stress, gegen die Sorgen und die derzeitige Krisenstimmung. „Singen gegen Sorgen.“ Unter diesem Motto kann man mit der kostenlosen Cantico-App über 30 Lieder der Hoffnung abrufen. So kann man zum Beispiel ohne Probleme beim abendlichen Balkonsingen von „Der Mond ist aufgegangen“ mitmachen.

„Singen gegen Sorgen.“ Eines der enthaltenen Hoffnungslieder ist das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Georg Neumark aus dem Jahr 1641. Auch wenn das Lied unheimlich alt ist, so ist sein Text hochaktuell. In der zweiten Strophe heißt es:

„Was helfen uns die schweren Sorgen,
was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.“

Singen hilft gegen die Sorgen. Denn Singen hebt die Stimmung. Und Singen kann jede und jeder.  Wichtiger als jeden Ton exakt zu treffen ist die Freude am Singen. Diese hat bei mir der Film „Vaya con dios“ geweckt. In dieser deutschen Komödie aus dem Jahr 2002 singen drei Mönche das Kirchenlied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Auch heute noch bekomme ich bei dieser Szene Gänsehaut. Dieses Lied und die Musik gehen unter die Haut und beflügeln. „Singen gegen Sorgen.“ So endet übrigens mit der siebten Strophe auch dieses Hoffnungslied:

„Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu,
und trau des Himmels reichem Segen,
so wird er bei dir werden neu.
Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt,
den verlässt er nicht.“

Mögen Sie heute in dieses Hoffnungslied mit einstimmen und gegen die Sorgen singen.
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Dienstag, den 31. März 2020

„Wir haben es selbst in der Hand.“ So habe ich es in den letzten Tagen oft gehört oder gelesen. Wir haben es selbst in der Hand! Tatsächlich? Stimmt das? Was haben wir denn in der Hand? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir nichts in der Hand. Rein gar nichts. Ja, noch nicht einmal unser eigenes Leben. Und wenn wir noch nicht einmal unsere persönliche Gesundheit im Griff haben, wie sieht es dann erst mit der Wirtschaft, der globalen Gemeinschaft oder dem Klima aus?

„He's got the whole world in his hands.“ In diesen Tagen geht mir dieses alte Lied nicht mehr aus dem Kopf. Wahrscheinlich kennen Sie es auch – vermutlich als Kinderlied aus früheren Tagen. „Er hält die ganze Welt in seiner Hand.“ So der deutsche Titel dieses afroamerikanischen Spirituals. Am Ende jeder Strophe heißt es: „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand.“ Mir tut es gut zu wissen, dass es einen gibt, der alles in seiner Hand hält. Nicht nur mich und meine Gesundheit, sondern jeden einzelnen Menschen. Bei Gott fühle ich mich sicher und geborgen, auch wenn es äußerlich ganz anders aussehen mag. Ja, selbst wenn ich nichts mehr Hand habe, so hält doch Gott auch mich und dich in seiner Hand.

Vielleicht haben Sie ja Lust dieses Lied heute mal wieder zu singen (Noten und Text finden Sie hier) oder zumindest anzuhören (z.B. auf eine der vielen Versionen auf Youtube).

Mögen Sie in diesen Tag gehen mit dem Wissen, dass Gott Sie auch heute in seiner Hand hält.
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Montag, den 30. März 2020

Neuland

Können Sie sich noch an Ihren Schulstart erinnern? Bei der Einschulung den neuen Ranzen auf dem Rücken, die Schultüte im Arm, fast so groß wie man selber, das riesige Schulgebäude, die Klassenlehrerin. Und dann die ersten Tage danach 1000 neue Dinge. Wie geht das mit dem sich melden? Wo ist die Toilette und wann darf man da hin? Was gelten hier für Regeln? Wie fährt man mit dem Buntstift ein A nach? … Damals war die Schule für uns Neuland. Etwas dass wir zum ersten Mal erleben und worin wir uns nicht auskennen.

So ähnlich geht es uns gerade auch. Wir befinden uns im Neuland. Wir wissen nicht wie man das macht „Corona-Krise“. Diese Situation ist neu für uns. Nicht nur für uns sondern für die ganze Welt
Jeden Tag ändert sich die Situation… Nicht nur wir, sondern die ganze Welt. Das macht es nochmal herausfordernder.

Die Psychologin Bréne Brown hat ein paar Tipps für solche Situationen veröffentlicht, die ich sehr hilfreich fand:

  1.  Es ist normal, dass wir nicht wissen wie wir mit dieser Situation umgehen sollen. Es ist normal, dass wir ängstlich, angespannt und unsicher sind.
  2. Es ist wichtig, dass wir uns unsere Gefühle eingestehen. Sie benennen. Egal was es ist. Z.B. im Gebet oder jemand anderem gegenüber. Indem wir das tun gehen wir mit diesen Gefühlen um, anstatt sie mit uns. Wir nehmen ihnen die Macht und gewinnen unsere Handlungsfähigkeit zurück.
  3. Realistischer Blick: Das ist gerade eine harte und anstrengende Zeit. Es ist ok, dass uns das nervt und ärgert. Dass wir traurig, wütend und enttäuscht sind über die vielen Sachen, die grade nicht gehen oder ausfallen. Gleichzeitig können wir an der Situation nichts ändern. Wenn wir das akzeptieren, kann uns das helfen sie bestmöglich zu gestalten.
  4. Es wird nicht für immer so bleiben. Mit jedem Tag wird das Neuland zu vertrauterem Land, kennen wir uns ein bisschen mehr darin aus und finden uns besser zurecht.
  5. Wir sind am Üben. Wir üben uns im Neuland zurechtzufinden. Vielleicht klappt es heute gut und morgen dafür nicht. Auch das ist ok.
  6. Wir sind im Neuland nicht allein. Gott ist mitten drin dabei. Deshalb abschließend der Liedvers, den wir immer freitags in der Jungschar am Ende singen und tanzen: „Sei mutig und stark und fürchte dich nicht, denn der Herr dein Gott ist bei dir.“

Herzliche Grüße,
Ihre Jugendreferentin Sarah Brenzel

Samstag, den 28. März 2020

EILMELDUNG – so beginnen oft die Push-Mitteilungen eines renommierten Nachrichtenmagazins, die mehrmals täglich auf meinem Handy eintreffen. In der letzten Zeit geht es dabei fast immer um die Corona-Krise. Es sind Worte, die beunruhigen.

Eigentlich könnte ich diese Mitteilungen abstellen oder später lesen. Aber gleichzeitig möchte ich zeitnah informiert sein.

Mir stellt sich beim Überfliegen der Nachrichten oft die Frage: „Ist das jetzt wirklich so wichtig? Welche Worte beachte ich?“

Letzte Woche las ich in der Bibel: „Macht diese Worte zu eurer Herzensangelegenheit“ (5. Mose 11,18). An dieser Stelle wird der Einzug des Volkes Israel ins verheißene Land beschrieben und es sind hier vor allem die Gebote Gottes an sein Volk gemeint. Doch auch für uns ist es gut, wenn wir uns Worte aus der Bibel zu Herzen nehmen, sie zu einer Herzensangelegenheit machen.

Man könnte es auch so ausdrücken: Macht diese Worte, also die Worte Gottes, zum Wichtigsten in eurem Alltag, ja in eurem Leben. Lasst euch von diesen Worten bestimmen und nicht von den Schlagzeilen. Auch wenn es wichtig ist, die Nachrichten zu kennen. Allein schon deswegen, um zu wissen, wie man sich in den derzeitigen Einschränkungen verhalten soll.

In den vergangenen beiden Wochen konnten wir schon einige Worte der Hoffnung lesen, die auch wie eine Aufforderung, ein Gebot, klingen und die uns – wenn wir danach handeln, sie beherzigen - aufleben lassen: „Sorget nicht …“ „Kommt her zu mir…“ „Alle eure Sorgen werft auf ihn …“

Damit diese Worte der Hoffnung in den Eilmeldungen des Tages nicht untergehen, ist es gut, sich immer wieder daran zu erinnern. Wir können es ähnlich machen, wie es in 5. Mose 11 weiter heißt: „Schreibt diese Worte an eure Türpfosten.“ Ich habe es mir angewöhnt, ein Bibelwort aufzuschreiben und dieses mehrmals am Tag zu lesen. Mich daran zu erinnern, was mir aus Gottes Wort wichtig geworden ist. Und dann auch danach zu handeln. Noch besser ist es, wenn ich manche Worte auswendig kenne. Oder mit anderen darüber ins Gespräch komme. Damit werden die Situationen nicht automatisch einfacher, aber meine Gedanken gehen in eine andere Richtung, hin zu Gott, der den Überblick hat.

Manfred Siebald drückt es in einem seiner Lieder so aus:

„Von deinen Worten können wir leben, durch deine Worte weitersehn.
Mit deinen Worten können wir sterben und auf dein Wort hin auferstehn.“

Morgen, am Sonntag, können wir uns die Zeit nehmen, über ein Bibelwort oder einen ganzen Abschnitt nachzudenken. Nutzen wir diese Möglichkeit. Es gibt auch weiterhin das Angebot, im Internet, im Fernsehen oder im Radio einen Gottesdienst zu sehen oder zu hören.

Ihnen wünsche ich, dass Sie Erfahrungen mit der belebenden Kraft des Wortes Gottes machen!
Ihre Gemeindediakonin Sr. Bettina Wolf

Freitag, den 27. März 2020

Danke sagen - „Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind.“ (1. Thessalonicher 5,18)

Puh, diesen Vers finde ich echt herausfordernd. Da wehrt sich was in mir: Ich will nicht immer brav danke sagen, auch nicht Gott gegenüber. Besonders nicht in Situationen in denen es mir nicht gut geht und ich eine lange Beschwerdeliste mit mir herumtrage.

Also das ist schon im normalen Alltag echt eine große Herausforderung. Erst recht jetzt in Corona-Zeiten. Wie können wir in dieser Situation mit dieser Aufforderung umgehen? Wir können auf Schatzsuche gehen. Was steckt in dem Vers vielleicht Wertvolles drin, das uns grade helfen könnte?

Ich glaube es ist Folgendes: Danken ist ein Schlüssel zur Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Ich habe das tatsächlich immer wieder erlebt. Wenn ich danke, also auf die Dinge sehe die gut sind, trotz allem anderen das gerade schwer ist, dann wende ich buchstäblich meinen Blick vom Dunklen ins Helle. Ich beschäftige meine Seele mit dem woran sie sich freuen kann. Deswegen kann Danken denke ich tatsächlich eine gute Strategie sein in unserer momentanen Situation. Auf das sehen, was wir noch haben, uns darauf konzentrieren. Z.B. Strom, fließendes Wasser und genug zu Essen.


Also es lohnt sich bewusst zu Danken. Wie kann man das machen?

Mir hilft folgendes „Werkzeug“ dazu: Wir können z.B. die Worte „Danke Gott“ nehmen und zu jedem Buchstaben eine Sache überlegen für die wir dankbar sind: D=deutsche Staatsbürgerschaft, A=Auto, N=Nadine mit der ich telefonieren kann, etc. Das hilft um sich die guten Dinge bewusst zu machen (Level zwei ist dann das ganze Alphabet durchzugehen ;-)) So können wir unser Danke-Gefäß mit Schätzen füllen – wie die Flasche auf dem Bild.

Was mir auch hilft, das mit dem Danken mutig anzugehen und nicht als lästige Pflicht anzusehen ist die Variante des Bibelverses von oben in der Hoffnung für alle – Bibel, hier der letzte Teil davon: „… weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein.“

In diesem Sinne viel Spaß beim Dankesagen :-)
Ihre Jugendreferentin Sarah Brenzel

Donnerstag, den 26. März 2020

Gerade läuft eine coole Aktion für Kinder. Begonnen hat sie in Italien. Als die Kinder dort daheim blieben mussten, haben sie angefangen Regenbogenbilder zu malen und an die Fenster zu hängen. So zeigen sie, dass sie die Lage ernst nehmen und zuhause bleiben, um die Infektionsketten möglichst gering zu halten. Und sie machen anderen damit Hoffnung. Denn auf diesen Bildern steht der Satz „Alles wird gut.“

Tatsächlich ist der Regenbogen ein Sinnbild dafür, dass es wieder gut werden wird. Ein Zeichen dafür, dass Gott uns auch in der Krise nicht verlassen hat. Denn er hat einen Bund mit uns geschlossen und versprochen, dass die Katastrophen dieser Welt uns nicht vernichten sollen. So hat er es Noah nach der Sintflut zugesagt und als Zeichen des Friedens seinen Bogen in den Himmel gehängt:

„Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen ein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist.“ (1. Mose 8,12-17)

Wenn wir den Regenbogen nun am Himmel entdecken oder in den Fenstern sehen, so will er uns an Gottes Versprechen erinnern: „Ich habe euch nicht vergessen. Ich bin bei euch. Alles wird gut.“

Möge Gottes Frieden Sie heute begleiten!

Ihr Pfarrer Bastian Hein

P.S.: Das Ausmalbild „Regenbogen“ für Kinder können Sie hier downloaden. Wenn Sie die Rückseite des ausgemalten Bildes dünn mit Speiseöl einpinseln und trocken lassen, dann wird das Bild leicht transparent und die Sonne lässt die Farben so richtig leuchten.

Mittwoch, den 25. März 2020

„Ich heben meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ So beginnt ein altes Wallfahrtslied aus der Bibel. Ich mag diese Zeilen. Denn ich bin gerne in den Bergen. Gerne schaue ich hinauf zu den Gipfeln. Majestätisch erheben sie sich in den Himmel. Und von dort oben sieht meine Welt plötzlich so klein und meine Probleme unbedeutend aus.

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.“ Die Wallfahrer haben auch aufgeschaut. Hinauf nach Jerusalem zur heiligen Stadt. Hinauf zu den Bergen, wo Gott thront und wo man dem Himmel ein Stückchen näher ist.

Zurzeit gehen die meisten Blicke nicht hinauf. Sie bleiben vielmehr hier auf der Erde. Sie hängen fest an Meldungen, Statistiken und Tabellen. Keine Frage – es ist wichtig, dass wir uns informieren. Doch wenn wir den Blick nur auf uns selbst richten, dann werden wir wenig Hilfe erfahren. Unser Blick sollte ein bisschen höher gehen als nur bis zu unserem eigenen Bauchnabel. Denn wenn wir unsere Mitmenschen in den Blick nehmen, dann sehen wir, dass wir nicht allein unterwegs sind. Gemeinsam gehen wir durch diese Krise. Und vielleicht schauen wir noch ein Stückchen höher, hinauf zu den Bergen, hinein in den Himmel. Denn „meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“

Wagen Sie heute den Blick über den Tellerrand, den Blick zu Ihren Mitmenschen und den Blick hinauf zu Gott!

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?  Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!“

(Psalm 121)

Mögen Sie heute Gottes Hilfe in Ihrem Leben sehen!
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Dienstag, den 24. März 2020

„Sorgt euch um nichts!“, so rät es die Bibel. „Sorgt euch um nichts!“ Ein Rat, der gerade überhaupt nicht in unsere Welt zu passen scheint angesichts leerer Supermarktregale, geschlossenen Geschäften und erlassenem Kontaktverbot. Und selbst vor dieser Zeit hat dieser Rat wenig Sinn ergeben. Denn macht man sich nicht ständig Sorgen? Um die Gesundheit, um das Auskommen oder um die Zukunft?

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ (Philipper 4,6) So rät es Paulus. Denn er weiß um die zerstörerische Kraft der Sorge, die uns gerne in den Würgegriff nimmt. Je stärker wir uns gegen sie wehren, desto mehr schnürt sie uns die Luft ab. Und trotzdem haben wir oft das Gefühl etwas tun zu müssen – selbst wenn wir es gar nicht können. Nein, wir brauchen uns nicht sorgen. Für vieles können wir ja auch überhaupt nichts tun. Aber eines können wir machen: Wir können Gott unsere Sorgen bringen. Wir können ihn bitten und zwar um alle Dinge. Denn er will für uns sorgen. Er will uns aus unseren Sorgen befreien. Bei ihm werden sie wirklich los. Es braucht nur ein Gebet.

DARUM SORGE DICH NICHT!

„Die Angst lässt ihren Griff nicht los,
solange wir verkrampft festhalten.

Die Dunkelheit wird nicht heller,
dadurch dass wir sie finster betrachten.

Die Schmerzen zerstreuen sich nicht,
während wir uns auf sie konzentrieren.

Unsere innere Unruhe wird nicht weggehen,
es sei denn, dass wir selbst zur Ruhe kommen.

Die Schwermut wird nicht leichter,
wenn wir uns von ihr davontragen lassen.

Und Verzweiflung und Einsamkeit
werden nicht liebenswerter,
indem wir uns in sie verlieben.

Wenn das alles so ist,
warum fühlen wir uns dann
bei dem guten Rat der
altbewährten Beter
so distanziert erhaben:

Nicht zu klammern, sondern loszulassen,
nicht zu sorgen, sondern zu vertrauen,
nicht zu versinken, sondern aufzuschauen,
nicht zu halten, sondern abzugeben
und unsere Last bei dem einen abzuladen,
bei dem sie besser als bei uns aufgehoben ist?“

(Hans-Joachim Eckstein)

„Sorgt euch um nichts!“ Manchmal hilft da schon ein Gebet. Mögen Sie bei Gott Ihre Sorgen loswerden!
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Montag, den 23. März 2020

Vielleicht kennen Sie das Lied von Hella Heizmann über Psalm 91,11? Im Refrain heißt es:
„Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten. Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich beschützen Tag und Nacht.“

Das Lied hing jahrelang als Poster in meinem Jugendzimmer. Darauf war ein neugeborenes Baby zu sehen, das von erwachsenen Händen gehalten wird und friedlich schläft. Darüber Stand „In den Händen der Liebe“.

Besonders wertvoll waren mir die Verse des Liedes:

"Wer auf Gott vertraut,
braucht sich nicht zu fürchten
vor den Träumen der Nacht und der Einsamkeit.
Er darf mit Hoffnung in den neuen Tag gehen.

Wer auf Gott vertraut, darf sich sicher wissen
in den Händen der Liebe, die ihn halten.
Er darf mit Freude Gottes Hilfe sehen."

Diese Zeilen haben mir durch viele dunkle, einsame Stunden und große Herausforderungen durchgeholfen, den Leistungsdruck in der Schule, den Führerschein, …

Einsam sind sicher zwangsweise viele von uns momentan. Wenn wir dazu aufgefordert sind alleine zu Hause zu bleiben. In solchen Zeiten schleichen sich schnell dunkle Träume und Bilder in unsere Gedanken.
Vielleicht sind wir aber auch mitten in unseren Familien gerade einsam. Weil wir uns nicht trauen ihnen unsere düsteren Gedanken und Ängste anzuvertrauen oder zuzumuten. Die Sorge um die Zukunft, die finanzielle Situation, die Panik sich anzustecken oder jemanden zu verlieren.

Wie gut, dass da Gott ist, dem wir das alles bringen können.
Wie gut, dass er größer ist als die düstersten Träume und uns in unserer Einsamkeit begegnen will.
Wie gut, dass wir - wie ein kleines Baby - gehalten sind in seinen Händen der Liebe.
In Coronazeiten und was auch immer danach sein wird.
Heute, morgen und für immer
Wir dürfen mit Hoffnung in den neuen Tag gehen.

Ihre Jugenreferentin Sarah Brenzel

PS: Wer sich das Lied anhören möchte, einfach hier auf diesen Link klicken.

Samstag, den 21. März 2020

Ich kann es kaum glauben, aber es ist erst eine Woche rum. Eine Woche ohne Kita, eine Woche ohne Schule und für manche auch eine Woche ohne Arbeit. Die Decke fällt einem auf den Kopf, die Kinder sind quengelig und selbst sucht man in dieser Ausnahmesituation so etwas wie Alltag zu etablieren. Schon jetzt ist das Ganze sehr belastend! Und wir wissen gar nicht, welche weiteren Einschränkungen noch nötig sein werden. Wo soll man denn da noch hin? Wo darf man denn überhaupt noch hingehen? Wo kann man denn da noch irgendwo Ruhe finden?

Jesus Christus lädt uns ein: „Kommt her zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“ (Mt 11,28) Auch wenn unsere Bewegungsfreiheit noch weiter eingeschränkt wird – zu Jesus können wir immer kommen. Da reicht ein stilles Gebet, ein kurzer Gedanke – und schon sind wir bei ihm. Bei ihm können wir alles abladen, womit wir uns gerade abmühen. Bei ihm können wir das abgeben, was uns belastet. Bei ihm werden wir Ruhe finden. Das verspricht er uns. Er will uns inmitten dieser stürmischen Zeiten ein Ruheort, ein Fels in der Brandung sein.

Für mich ist der Gottesdienst am Sonntag ein solcher Ort. Dort komme ich zur Ruhe. Dort sage ich Jesus alles, was mir gerade auf dem Herzen liegt. Und dort schenkt er mir neue Kraft, neuen Mut und neue Hoffnung für das, was mich in der kommenden Woche erwarten wird.

Leider können derzeit ja keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden. Ich bedaure das sehr! Dennoch geht Kirche weiter – zuhause und online. Daher lade ich Sie ein, morgen – am Sonntag – zu Jesus zu kommen, bei ihm Ruhe zu finden und Gottesdienst zu feiern. Auf unserer Homepage finden Sie für jeden Sonntag einen Gottesdienstablauf und eine Predigt für Ihre Kirche zuhause am Esstisch oder auf der Couch. Alternativ können Sie gerne an einem der viele Angebote von Kirche online im Internet, Fernsehen oder Radio teilnehmen.

Mögen Sie in diesen stürmischen Zeiten bei Jesus einen Ort der Ruhe finden!
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Freitag, den 20. März 2020

„Durch Stillesein und Vertrauen würdet Ihr stark sein.“ (Jes 30,15) So hat es schon vor ca. 2.700 Jahren der Prophet Jesaja seinen Landsleuten zugerufen. Aber sie wollten nicht. Sie wollten nicht still sein und sie wollten schon gar nicht Gott vertrauen!

Wer will das schon? Still sein? Aber gerade werden viele von uns zur Stille verdammt. Ob sie wollen oder nicht. Kitas und Schulen sind geschlossen, Mitarbeiter werden nach Hause geschickt und ganze Betriebe eingestellt. Wenn man so will, werden wir von ganz oben zum Stillstand und so auch zur Stille verdonnert.

Es fällt schwer, diesen Stillstand zu ertragen. Vor allem dann, wenn Existenzen bedroht und Menschenrechte eingeschränkt werden. Am liebsten würde ich sofort loslegen und etwas dagegen tun, dass sich das wieder ändert.

Dennoch sehe ich in diesem Stillstand auch eine Chance. Denn wir können ihn nutzen, um still zu werden. Um uns neu auszurichten. Um uns klar zu werden, was wirklich im Leben zählt. Um wieder Gott zu vertrauen und nicht unserer eigenen Schaffenskraft.

Ich lade Sie ein: Nehmen Sie sich heute Zeit für die Stille und denken Sie darüber nach, was die drei wichtigsten Dinge in Ihrem Leben sind. Das macht stark für das weitere Tun und auch für das Lassen. Ein „Weiter so!“ funktioniert gerade einfach nicht. Denn „durch Stillesein und Vertrauen würdet Ihr stark sein!“

Mögen Sie heute in der Stille Kraft fürs Leben und Vertrauen zu Gott finden!
Ihr Pfarrer Bastian Hein

Donnerstag, den 19. März 2020

Wohin nur mit den Sorgen? Sorgen sind für mich wie ein Ball. Ich spiele gerne mit Bällen. Man kann damit prellen, jonglieren oder sie auch hoch in die Luft werfen. Das Schöne bei Bällen ist: Sie kommen immer zurück – entweder prallen sie am Boden ab oder die Schwerkraft lässt sie wieder zurückkehren. Bei Sorgen ist das nicht anders. Auch sie kehren oft zurück. Nur bei Sorgen ist das nicht mehr so schön.

Wohin nur mit den Sorgen, wenn sie immer wieder zu mir zurückkehren? Wenn ich einen Ball jemand anderem zuspiele, dann bin ich ihn los. Doch wem kann ich meine Sorgen zuspielen, wem kann ich sie zuwerfen, wem kann ich sie abgeben? In der Bibel heißt es: „All eure Sorgen werft auf Gott, denn er sorgt für euch!“ (1. Petr 5,7) Gott ist mein Spielpartner bei den Sorgen. Auf ihn muss ich zielen, wenn ich meine Sorgen loshaben will.

Wohin nur mit den Sorgen? Die Sorgen gehören zu Gott. Es ist seine Aufgabe für uns zu sorgen. Wir können das nur bedingt. Aber Gott sorgt für uns. Deshalb sind meine Sorgen bei ihm am richtigen Platz. Ich kann sie ihm jederzeit zuspielen, sie auf ihn werfen oder sie einfach niederlegen und in Gottes Hand geben. Dort sind sie am besten aufgehoben! Von dieser Hoffnung singt Sefora Nelson in einem Lied:

„Lege deine Sorgen nieder.
Leg sie ab in meiner Hand.
Du brauchst mir nichts zu erklären,
denn ich hab dich längst erkannt.

Lege sie nieder in meiner Hand.
Komm leg sie nieder, lass sie los in meiner Hand.
Lege sie nieder, lass einfach los.
Lass alles fallen, nichts ist für deinen Gott zu groß.“

Möge Sie dieses Lied heute begleiten und Ihnen Hoffnung geben.
Ihr Pfarrer Bastian Hein